Tore 5
Geschlechtergleichstellung verwirklichen und die Stellung aller Frauen und Mädchen stärken
Geschlechtsspezifische Vorurteile untergraben unser soziales Gefüge und mindern den Wert eines jeden Einzelnen von uns. Es handelt sich dabei nicht nur um ein Menschenrechtsproblem, sondern auch um eine enorme Verschwendung des menschlichen Potenzials weltweit. Indem wir Frauen die Gleichberechtigung verweigern, verwehren wir der Hälfte der Bevölkerung die Chance, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen. Politische, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung von Frauen kommt allen Menschen weltweit zugute. Gemeinsam können wir Vorurteile beseitigen und uns für gleiche Rechte und Respekt für alle einsetzen.
VERWANDTE PROJEKTE
@nclusion
Heute ist die stetig wachsende Migrantenbevölkerung zu einem untrennbaren Bestandteil der EU-Gesellschaft geworden. Während Flüchtlinge und Migranten aus Nicht-EU-Ländern ohnehin bereits einem höheren Risiko der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt sind, sind Angehörige der LGBTQI+-Gemeinschaft noch stärker gefährdet. Daher zielt @nclusion darauf ab, das Bewusstsein für LGBTQI+-Migranten zu schärfen, indem die Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden, LGBTQI+-Organisationen und Migrantenorganisationen gefördert wird.
Vielfalt der Stimmen
„EU Diversity Voices“: Den Stimmen von LGBTQ+, Minderheiten, Frauen und denjenigen, die sonst nicht gehört werden, in Europa mehr Gehör verschaffen
Das Projekt würdigt die Errungenschaften der EU im Bereich der Menschenrechte und sensibilisiert für Konventionen und Verträge, die die Stärkung der Rolle der Frau, die Rechte von LGBTQ+, die Einbeziehung von Minderheiten und die Gleichstellung der Geschlechter fördern und gleichzeitig gegen Hassreden vorgehen.
Stimmen des Wandels
Das Projekt „Voices Of Change“ zielt darauf ab, junge Mädchen, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, in die demokratische Teilhabe einzubinden, indem ein europäisches Beratungsgremium für das bürgerschaftliche Engagement von Migrantinnen gegründet wird. Durch die Einbeziehung sowohl von Migrantinnen als auch von einheimischen Mädchen möchte das Projekt das kulturelle Verständnis und den gegenseitigen Respekt fördern und gleichzeitig das Bewusstsein für Rechte und EU-Werte schärfen. Das Projekt zielt darauf ab, die demokratische Teilhabe zu stärken, Anliegen an politische Entscheidungsträger heranzutragen und die operativen Fähigkeiten des Beratungsgremiums zu verbessern.
U-POWER
Frauen machen 52% der europäischen Gesamtbevölkerung aus, aber nur ein Drittel der Selbständigen in der EU und der Existenzgründer. Die Gründung eines Unternehmens oder die Entscheidung, sich selbständig zu machen, scheint ein eher männliches Vorrecht zu sein, und die Prognosen zeigen, dass die bereits bestehenden geschlechtsspezifischen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt und insbesondere beim Unternehmertum durch die COVID-19-Pandemie noch verstärkt werden.